News zum Volleyteam

Ersten Heimsieg im Visier

Foto:Sebastian Schmidt

Foto:Sebastian Schmidt

Am Samstag, 18 Uhr, bestreitet das Volleyteam von Schwarz-Weiß Erfurt sein viertes Heimspiel in der 1. Bundesliga. Zu Gast in der Riethsporthalle ist der Köpenicker SC.

Den Sieg im ersten Heimspiel gegen den VCO Berlin aus der Hand gegeben, danach gegen die Titelanwärter aus Schwerin und Stuttgart chancenlos. Ein magerer Heimpunkt steht kurz vor dem Weihnachtsfest auf der Erfurter Habenseite. Wären da nicht die drei Auswärtspunkte vom ersten Spieltag gegen Aachen, es sehe ziemlich mau aus auf dem Punktekonto. Die zuletzt anhaltende Durststrecke der Thüringer mit acht Niederlagen am Stück, ließ sie auf Platz elf und somit den einzigen Abstiegsplatz abrutschen. Es ist also an der Zeit, daran etwas zu ändern, denn schließlich endet mit der Heimpartie am 28.12. gegen Münster bereits die Hinrunde.

Der optimistische Erfurter Trainer Manuel Müller versucht zwar jeglichen Druck von seiner Mannschaft fernzuhalten und verweist auf die Rückrunde, in der es noch einige Möglichkeiten gibt, um das Punktekonto anwachsen zu lassen, jedoch lässt sich der Mantel des Schweigens über die Wichtigkeit eines baldigen Erfolgserlebnisses nicht decken. Der Nächstplatzierte, der VfB Suhl, steht drei Punkte vor dem Thüringer Konkurrenten und auch Aachen (vier) bzw. Köpenick (fünf) sind nicht weit enteilt. Doch Letztere könnten am Samstag auf einen Acht-Punkte-Abstand entfleuchen, nämlich dann, wenn sie einen klaren Sieg aus Erfurts Norden davontrugen. Es lässt sich also nicht leugnen, dass die Begegnung SWE vs. KSC am Samstag eine Schlüsselpartie ist. So muss zumindest für die Spieldauer auch die Fanfreundschaft zwischen den Monsterblockern und den Fans von Red Attack ruhen, schließlich geht es um wichtige Punkte in der unteren Tabellenhälfte.

„Manu“ Müllers Mannschaft hat in der Vorbereitung mehrmals gegen den Köpenicker SC gespielt. Siegreich waren dabei stets die erstligaerfahrenen Berlinerinnen, die seit dieser Saison von Manuel Rieke trainiert werden. Doch es ging dabei eher eng zu, was den Aufsteiger optimistisch auf die kommende Aufgabe blicken lässt. Im ersten Pflichtspiel in dieser Saison gegeneinander wollen die Erfurterinnen als Sieger vom Spielfeld gehen und damit auch den eigenen Anhängern endlich das erste Erfolgserlebnis in der Riethsporthalle bescheren – kurz vor dem Weihnachtsfest sicher ein guter Zeitpunkt.

Aus der leichten Außenseiterrolle heraus, brauchen sie dabei auch die Unterstützung der heimischen Volleyballfans. Deshalb hoffen die Damen um Kapitän „Ali“ Skayhan auf eine große und lautstarke Kulisse am Samstag ab 18 Uhr in der Riethsporthalle.

 

StS