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Ersten Sieg eingefahren

Im zweiten Heimspiel holten die Damen von Schwarz-Weiß Erfurt ihren ersten Sieg. Nach anderthalb Stunden Spielzeit und einigen Aufs und Abs siegten die Gastgeberinnen vor 750 Zuschauern mit 3:1.

Der Auftaktsatz war ein zähes Ringen beider Mannschaft bis in die Schlussphase hinein. Abstimmungsschwierigkeiten und mangelndes Durchsetzungsvermögen am Netz bestimmten den Verlauf und Erfurts Block war kaum präsent. Erst nach dem 20:20 konnten sich die SWE-Damen entscheidend absetzen, Sabrina Krause verwandelte den zweiten Satzball zum 25:22. Der zweite Satz war dann eine Demonstration dessen, was die Erfurterinnen imstande sind zu leisten. Nach dem 1:1-Ausgleich ging Clarisa Sagardia zum Aufschlag und sorgte für eine vorentscheidenden und beruhigenden 14:1-Vorsprung. Dem hatten die Berlinerinnen nichts mehr entgegenzusetzen und der Durchgang ging äußerst deutlich mit 25:7 an Schwarz-Weiß.

Die Zehn-Minuten-Pause, in der die Thüringer Landesauswahl  Jrg.2004/05 für ihren 3. Platz beim Bundespokal Süd ausgezeichnet wurde, tat dem Spiel der Gastgeberinnen dann leider einen Abbruch. Die in der Endphase des zweiten Satz eingewechselte Antonia Greskamp durfte nun von Beginn ran. Doch was der Annahmeriegel der jungen Zuspielerin anbot, sorgte für reichlich Kopfschütteln. Die anfänglich noch für Optimismus sorgende 6:2-Führung kehrte sich in der Folge zu einem 12:19-Rückstand. Es war reichlich Sand im Getriebe und Jonas Kronseder reagierte, brachte Sagardia für die von ihrer Mannschaft hängend gelassene „Toni“ Greskamp zurück. Ein kleiner Weckruf an seine Mannschaft, die beim 20:20 wieder im Satz zurück war. Doch kleine Unzulänglichkeiten im Satzfinish auf Erfurter Seite gereichten den Gästen, um mit einem Blockpunkt zum 25:23 ihren ersten Satzgewinn zu feiern.

Der vierte Satz sollte dein erneut ein Kopf-an-Kopf-Rennen beider Teams werden. Die beiden Außenangreiferinnen, Sindy Lenz auf Erfurter und Romy Jatzko auf Berliner Seite, lieferten sich jetzt ein Duell um die Krone der punktbesten Spielerinnen. Beide waren vom gegnerischen Block kaum zu stellen, das Duell ging am Ende mit 20:19 an die Neu-Erfurterinnen, die sich somit die goldenen MVP-Medaille des Spieles gegen ihre ehemalige Mannschaft verdiente. Ähnlich knapp ging es bis zur Crunchtime des letzten Satzes zu (20:19). Diesmal entschieden die Thüringerinnen allerdings die Endphase für sich und siegten mit 25:20. Großer und erleichterter Jubel bei den Siegern nach Spielschluss, die das Ziel, drei Punkte zu holen, mit einem kleinen Schönheitsfehler erreichten.

Ohne Druck geht es jetzt für die Kronseder-Schützlinge in die folgenden Partien. Beim Dresdner SC, am Samstag, 17.30 Uhr, und danach in Heimspiel gegen den amtierenden Meister SSC Palmberg Schwerin ist die Mannschaft krasser Außenseiter. (StS)