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Keine Punkte in Münster

Schwarz-Weiß Erfurt ist auch im letzten Auswärtsspiel erfolglos vom Spielfeld gegangen. Beim Neunten, USC Münster, unterlagen die Thüringerinnen mit 0:3.

Kein Satzgewinn, keinen Punkt: Auch vom letzten Auswärtstrip kehrten die Erfurterinnen ohne Erfolgserlebnis zurück. Und auch wenn sich das 0:3 deutlich anhört, so war es das im Detail betrachtet nicht. Denn in den Sätzen zwei und drei war mehr möglich, doch verpassten die Gäste die Chance, in ihrem letzten Saisonspiel den Bock umzustoßen.

Beide Teams mussten auf verletzte Spielerinnen verzichten, weshalb einige junge Spielerinnen zum Einsatz kamen. Vielleicht sind so auch die vielen Aufs und Abs im Spielverlauf erklärbar. Dass die ernüchternde sportliche Saisonbilanz nicht gerade für großes Selbstvertrauen in beiden Lagern sorgte, geht damit wohl einher. Münster hatte im Auftaktsatz den besseren Start, führte 10:6, doch Erfurt konnte egalisieren. Mit einem zweiten Run setzte sich der USC dann jedoch entscheidend ab und gewann mit 25:18 deutlich. Erfurt war aber willens, im letzten Spiel nicht mit leeren Händen die Heimreise anzutreten. Mit 18:10 führte das Schlusslicht, das sich aus einer wirklich guten Annahme heraus viele Chancen im Angriff erarbeitete. Doch die Coolness am Netz fehlte, um einen so formidablen Vorsprung ins Ziel zu bringen. Beim 21:18 war vom großen Vorsprung einiges abgeschmolzen und Münster drehte tatsächlich noch den Satz. Für die SWE-Damen bitter, dass Münster seinen zweiten Satzball zum 26:24 nutzte. Der fast schon sicher geglaubte Satzausgleich wurde verpasst.

Wenn man den Erfurterinnen nach dieser Saison eines nicht nachsagen kann, dann ist es, dass sie sich zu früh aufgeben. So steckten sie auch diesen Tiefschlag weg und gingen weiter engagiert zu Werke. Erneut führten sie mit 12:8. Doch was sie sich soeben hart erarbeitet hatten, riss eine 5-Punkte-Serie des Kontrahenten schnell wieder ein. Mehr noch, Münster führte zur zweiten technischen Auszeit 16:13. Zum Satzende kam Erfurt zwar noch einmal heran und wehrte zwei Matchbälle ab, der dritte und letzte beendete dann doch die Saison der beiden Teams (25:23).

Die MVP-Medaillen gingen an Nele Barber (Münster) und Meghan Barthel (Erfurt).

In Erfurt hat die Aufarbeitung dieser nicht zufriedenstellend verlaufenen Saison schon vor dem Saisonende begonnen. Alles muss auf den Prüfstand wenn es gilt, eine weitere Spielserie in der 1. Bundesliga anzupacken. Damit gehen konsequenter Weise auch einige Änderungen einher, um es in der Saison 2021/22 besser zu machen. StS, Fotos: Jonas Zimmermann