Auswärtssieg im Schnelldurchlauf
Einen Sieg in nicht mal einer Stunde Spielzeit fuhr Schwarz-Weiß Erfurt am Samstagabend bei den Binder Blaubären Flacht ein. 3:0 (13, 19, 14) hieß es nach 59 Minuten für die Thüringerinnen.
Waren es die winterlichen Verhältnisse, die die SWE-Damen zu einer schnellen Heimreise animierten? Oder war es die Aussicht, dass Trainer Pablo Sanchez nach der Begegnung in Süddeutschland seiner Mannschaft ein paar freie Tage gewähren wird als Ersatz für den spielplanbedingt nicht möglichen Kurzurlaub zum Jahreswechsel? Egal! Jedenfalls hatten es die Erfurterinnen eilig und spulten ihr Pensum in der Heckengäusporthalle konzentriert und ohne Unterlass herunter. Auch Erfurts Coach musste nur wenig eingreifen, nahm nicht eine Auszeit im Spielverlauf.
Im ersten Satz waren die Messen nach Alianza Darleys Aufschlagserie vom 13:8 zum 18:8 frühzeitig gelesen. In Satz zwei ging es zunächst auf Augenhöhe weiter, bis Emilie Respaut zum Aufschlag ging und vorentscheidend von 12:11 auf 17:11 stellte. Diesen Sechs-Punkte-Vorsprung brachten die stark in der Verteidigung stehenden Thüringerinnen sicher ins Ziel. Als eine weitere Erfurter Serie im dritten Satz zum 16:7 führte, konnte die Erfurter Kurzurlaubsplanung beginnen. Die zum Aufschlag eingewechselte Mia Stauß servierte vom 18:10 bis zum 22:11, den letzten Punkt fuhr Alina Zellin zum 25:14 ein.
Mit dem Drei-Punkte-Sieg manifestierte Schwarz-Weiß Erfurt den achten Platz und hält Anschluss zum Mittelfeld. Den vor ihnen platzierten VC Wiesbaden empfangen sie nach einem spielfreien Wochenende am darauffolgenden Freitag, den 23.1., in der heimischen Riethsporthalle.
Foto: Jule Baier