Binnen einer Woche muss Schwarz-Weiß Erfurt erneut gen Norden reisen. Diesmal geht es zum SSC Palmberg Schwerin, wo am Mittwoch um 18 Uhr der Anpfiff ertönt.
Am vergangenen Samstag hatten die Damen von Pablo Sanchez das erste Großkaliber vor der Brust. Dass sich Stuttgart letztendlich mit 3:0 in Erfurt durchsetzte, war eingepreist. Erfurt hatte sich aus Sicht der Zuschauer und auch des Trainerteams ordentlich präsentiert, auch wenn es nicht für mehr reichte. Stuttgart spielte konstant und konzentriert, so wie es deren Trainer Konstantin Bitter gefordert hatte.
Ein ähnliches Kaliber erwartet die Thüringerinnen am Mittwochabend in Mecklenburg. Der Rekordmeister hielt sich in seinen bisherigen drei Saisonspielen schadlos und geht als klarer Favorit in sein Heimspiel. Für die Gäste hat die Konstellation eine ähnliche Ausgangslage wie im Heimspiel gegen Stuttgart: man kann ohne Erfolgsdruck aufspielen. Natürlich fahren die SWE-Damen nicht über mehrere Stunden in die nördliche Landeshauptstadt, um die Punkte auf dem Tablett zu servieren und werden versuchen, das Maximum herauszuholen. Dass Schwerin zuletzt in Flacht einen Satz liegen ließ und Schwarz-Weiß in der Vorbereitung beim Funke-Volley-Cup dem SSC einen Satz abluchsen konnte, nährt zumindest die Hoffnung der Erfurterinnen. Allerdings ist der Rekordmeister vor den eigenen Anhängern immer nochmal eine andere Herausforderung.
Im kostenpflichtigen Livestream bei Dyn können alle Volleyballinteressierten ab 17:40 Uhr die Partie mitverfolgen.
Fotos: Sebastian Dühring