Schwarz-Weiß Erfurt holt ein weiteres Nachwuchstalent aus dem eigenen Verein in sein Bundesligateam. Zoe Jichová wird neben Larissa Winter als zweite Zuspielerin auf der zentralen Position agieren und soll hier weiter reifen.
Die gebürtige Suhlerin, die 2022 ans Sportgymnasium Erfurt kam, wo sie gerade ihr Abitur erfolgreich abgelegt hat, passt genau in das Portfolio, was sich der Verein und Teammanager Florian Völker auf die Fahnen geschrieben haben. Neben erfahrenen Profis, sollen talentierte, junge Spielerinnen, darunter auch aus dem eigenen Nachwuchs in der Kader des Erstligisten eingebaut werden. Die 19-Jährige, die aus dem Regionalligateam jetzt aufrückt, sammelte bereits in der vergangenen Saison kleinere Einsatzzeiten. „Zoe ist eine sehr talentierte Spielerin. Es ist schön, dass wir mit ihr weiter arbeiten können, damit sie ihr höchstmögliches Level in der 1. Bundesliga erreichen kann. Sie wird bei uns weiter wachsen, das sind gute Neuigkeiten für unseren Verein“, freut sich Trainer Pablo Sanchez auf die junge Zuspielerin.
Dass Zoe Jichová als Zuspielerin ein gutes Händchen hat, kommt nicht von ungefähr und liegt bei ihr sozusagen in den Genen. Mutter Annamária Polgár war selbst eine herausragende Regisseurin, die Ungarin mit zahlreicher internationaler Erfahrung gehörte zum Team des VfB Suhl, das 2003 den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffte und sich dort etablierte. Jetzt tritt Tochter Zoe in ihre großen Fußstapfen. „Ich freue mich riesig über die Möglichkeit, mit Schwarz-Weiß Erfurt in der 1. Bundesliga zu spielen. Dabei bin ich gerade meiner Familie und meinen Trainern, die Anteil an meiner Entwicklung haben, sehr dankbar“, vergisst die 1,75 m große Zuspielerin nicht, wer alles an ihrer bisherigen Karriere mitgewirkt hat. Diese soll jetzt in der höchsten Spielklasse weitergehen, woran sie mit mit viel Ehrgeiz arbeiten möchte.
Fotos: Sebastian Schmidt