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Thüringerin für den Angriff

1. Bundesliga
Lina Lieb 1 F Alex Franzen

Thüringerin für den Angriff

Eine waschechte Thüringerin kehrt nach vielen Jahren in ihr Heimat-Bundesland zurück und geht in der kommenden Saison erstmals für Schwarz-Weiß Erfurt auf Punktejagd. Die Landeshauptstädter verpflichten die Sonnebergerin Lina-Marie Lieb für die Außenangriff/Annahmeposition.

„Es gab in den vergangenen Jahren immer mal wieder Kontakte mit Erfurt, wo ich gerne mal spielen wollte. Dass es jetzt geklappt hat, freut mich sehr“, so die gebürtige Südthüringerin nach der Unterzeichnung ihres Vertrages. Beim 1. Sonneberger VC 04 begann die Laufbahn der heute 24-Jährigen. Nach einigen Landesauswahleinsätzen in ihrer Jugend folgte sie dem Lockruf zum Bundesstützpunkt Dresden, wo sie seit 2016 beim VC Olympia weiter ausgebildet wurde. 2020/21 stand sie erstmals beim Dresdner SC auf dem Spielfeld in der 1. Bundesliga. Danach folgten die Stationen NawaRo Straubing (2021/22) und ESA Grimma Volleys (2022 – 2024), bevor sie zum Schweizer Topclub VC Kanti Schaffhausen wechselte und zweimal Vizemeister wurde.

Jetzt kehrt sie wieder zurück nach Thüringen, wofür sie mehrere Gründe angibt. „Ich bin wieder näher an meiner Familie, meinem Freund, der in Leipzig wohnt. Ich spiele mit meiner Freundin Lydia Stemmler wieder zusammen und ich freue mich auch, wieder in der 1. Bundesliga zu spielen“, so die 1,81 m große Angreiferin.

Ihr neuer Trainer, Pablo Sanchez, schätzt an ihr, dass sie sehr dynamisch ist, talentiert, aber auch reichlich Erfahrung mitbringt. „Sie war in der Schweiz eine starke Stütze für Kanti Schaffhausen und ich erhoffe mir ein Upgrade für unser Team.“

Mit Lydia Stemmler und Lina-Marie Lieb gehen somit zwei in Dresden ausgebildete Angreiferinnen in der kommenden Saison für Schwarz-Weiß Erfurt ans Netz.

Fotos: Alex Franzen